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Voranschreitendes
"Wir-Bewusstsein" - ein Schlagwort spiritueller
Gegenwart.
So
sind wir nämlich effektiv davon überzeugt, dass das so lange
vorherrschende wie gleichermaßen ausgeprägte
"Ich-Bewusstsein" dieser Welt (Stichworte: Trennung, Teilung,
Andersartigkeit) langsam aber sicher von einem zunehmenden
"Wir-Bewusstseins" abgelöst werden wird (Stichworte Einheit, Akzeptanz, Brüderlichkeit). Keine Sorge, das
Ich-Bewusstsein bleibt uns auf diesem Weg erhalten - dennoch werden wir
zeitgleich mehr & mehr in den Genuss unser aller tatsächlichen
Verbundenheit gelangen.
Da
wir Spirituellen aber wissen, welche Stunde geschlagen hat [->
voranschreitendes Wir-Bewusstsein] und außerdem wissen, dass Trennung,
Teilung & empfundene Andersartigkeit sowieso niemals der rechte Weg sein
können [zumal wir außerdem und auch noch wissen
-!-,
dass wir in Wahrheit ja gar nicht voneinander getrennt sind, sondern
alle eins und Gott] machen wir auch in Sachen
"Wir-Bewusstsein" ehrenvoll das Zugpferd. Keine Ursache, geht
schon in Ordnung, machen wir gerne...
Und
anfangen tun wir damit wo? Sicher doch - in unseren eigenen Reihen. Im
Kreise der uns geliebten spirituellen Brüder und Schwestern.
Wie
weit wir mit unserem Vorhaben vorangeschritten sind? Lest selbst.
Wollt
ihr aber bereits hier & heute, jetzt auf der Stelle, derlei wie
Einigkeit, Gemeinsinn, Frieden, Toleranz und gegenseitiges
Verständnis erleben (= Wir-Bewusstsein!) - werdet einfach spirituell!
jetzt
auch als Audiofile:

Ich
bin wir - und wer seid ihr?
Eine
spirituelle Freundin besitzt das Wir-Bewusstsein für
Lichtarbeiter. Ich weiß zwar nicht genau, was es mit dem Zusatz
"für Lichtarbeiter" auf sich hat, aber sie sagt,
benanntes Empfinden hätte ihr gesamtes Leben verändert. Sie schwärmt
von seinem hohen Tragekomfort, berichtet, dass es samtweich und
streichelzart auf der Haut liegt, als auch, dass es mit keiner Wäsche
an seiner Leuchtkraft und Farbintensität verliert. Ihr
Einheitsempfinden ist rosa-violett mit kleinen weißen Herzchen,
die bei Dunkelheit fluoreszieren. Es passt wirklich ausgezeichnet
zu ihrer neuen weißen Tunika, die sie im Kreise der ihr
Gleichgesinnten zu tragen pflegt. Und diese Gleichgesinnten müssten
- nach Adam Riese und Definition des all-umfassenden
Wir-Bewusstseins - ab hier an eigentlich von jedem Wesen und
jeglicher Seinsform verkörpert werden. Weltweit – was rede ich,
im ganzen Universum. Ich meine "Alles" ist schließlich
immer noch "Alles".
Du
meine Güte, wie wundervoll. Schade, dass nicht auch ich
dazu gehöre. Denn ist es nicht eine wunderschöne Vorstellung, in
einer grenzen- und schrankenlosen Gemeinschaft aufgehoben zu sein,
die durch Freiheitlichkeit und Toleranz gekennzeichnet ist, in der
wir einander innig verbunden fühlen und uns bedingungslos lieben?
Eine Gemeinschaft, in der wir uns als angenommen und geborgen
erkennen dürfen, in der wir uns allesamt als unterschiedslos, als
Kinder Gottes sowie als vollkommen gleichberechtigt erachten? Ich
finde dies fürwahr eine entzückende Vorstellung. Und in der Tat:
Das ist Wir-Bewusstsein. Formvollendetes, göttliches
Wir-Bewusstsein. Ich zitiere aus mir vorliegender
Produktinformation:
"Wir-Bewusstsein
ist die metaphysische Erfahrung der grundlegenden Verbundenheit
allen Seins. Wir haben es hier mit einem qualitativ hochwertigen
und an seinen Randnähten erstklassig verarbeiteten Einheitsdenken
zu tun, das unserem Ich sehr viel Freude bereiten wird. Dies, da
es sich dank seiner Hilfe in den Kontext einer umfassenderen
Ganzheit erhebt. Leitsatz: Ich bin wir. Fortan sehen wir Einheit,
Verbindung, Gleichheit und Gemeinschaft, wo wir vormals vorrangig
Trennung, Andersartigkeit und Unterschiedlichkeit erlebten, als
auch den messenden Vergleich unser Erfahren prägen ließen.
Indessen ist es nicht vorrangig die äußere Welt, die sich ändert
– es sind unser Bewusstsein und unser Empfinden, die den ersten
Schritt gen einer neuen Zukunft setzen." Klingt wirklich gut.
Und
ich möchte noch etwas bemerken: Derartiges Wir-Bewusstsein gibt
es schon. Jawohl, hier, mitten unter uns, auf dem Planeten Erde.
Und zwar in ausgesuchten, exquisiten Kreisen. Genaugenommen in den
Reihen der spirituellen Brüder und Schwestern. Denn hier wird uns
bereits zu diesen Tagen vorgelebt, was uns einstmals allen
Herrlichkeit gereichen wird: Passgerechtes Wir-Bewusstsein.
Dennoch
werde ich nachfolgend feststellen müssen, dass es nicht ganz
einfach ist, in den Besitz meines persönlichen Wir-Bewusstseins
zu kommen. Denn in der Tat scheint es nicht das Alltäglichste zu
sein, in die Erfahrung der allumfassenden, herrlichen Einheit
jeden Seins zu gelangen. Dies, um mich somit endlich wie
unwiderruflich dem göttlich-basierten "Alles" hinzuzählen
zu dürfen. Noch, dass dieses "Alles" eine leicht zu
verstehende Konstruktion wäre. Ich kann hier jetzt nicht erklären,
warum das so ist - es ist eben so.
Sofern
ich aber erwäge, besagtes Wir-Bewusstsein und Einheitsdenken
umgehend zu erwerben, und ich erwäge dies nach wie vor, habe ich
einem standardisierten Bestellverfahren zu folgen: Ein etwa
zehnseitiges Formular wartet darauf, um meine persönlichen
Angaben bereichert zu werden. Wird schon schief gehen.
Zum
ersten ist es erforderlich, dass ich zum Zweck des gewünschten
Erwerbs meines ureigenen Wir-Bewusstseins nachweislich der
spirituellen Gemeinschaft dieser Erde angehöre. Oder aber
derselben unverzüglich beitrete. Leuchtet ein. Denn lediglich
innerhalb dieses Verbunds wird es mir möglich sein, bereits zu
diesen Tagen Einheitsdenken und Wir-Bewusstsein in vortrefflicher
Qualität zu erstehen - bisher leider der einzige vertrauenswürdige
Lieferant. Darüber hinaus kann das hochqualitative Bewusstsein
"Wir sind alle eins und gleich"
keinesfalls der ganzen Welt gereicht werden – höchstens
zur Ansicht - und muss aus Gründen der berechtigten Exklusivität
vorerst in erster Linie spirituellen Mitgliedern vorbehalten
bleiben.
Kein
Problem, meine ich, habe ich einer vornehmlich weltlichen Sicht
doch bereits vor Jahren und Jahrzehnten abgeschworen. Und mich
seitdem in die Arme der spirituellen Betrachtung begeben. Ein
Nachweis erfolgter langjähriger spiritueller Theorie und Praxis
wird sich jedoch sicherlich auftreiben lassen. Doch halt, ich
werde darauf hingewiesen, dass es leider nicht ausreicht, mich
einzig als exklusives Clubmitglied der spirituellen Gemeinschaft
des Planeten Erde auszuweisen, um hochwertiges Wir-Bewusstsein zu
erhalten. Vielmehr habe ich zu benennen, in welcher Weise
ich spirituell bin. Bedeutet: Wie ist meine persönliche
Spiritualität beschaffen? Wie würde ich sie exakt kategorisieren
und wie detailgetreu klassifizieren? Bin ich ein Lichtarbeiter?
Ein Sterngeborener? Ein Tantriker, ein spiritueller Physiker, ein
Zen-Buddhist? Bin ich ein Christus-Experte, ein Engelwesen oder
ein Mitglied des Ashtar-Kommandos? Kann ich channeln, beherrsche
ich OBE auf Abruf und habe ich Erfahrung mit periodisch
auftretenden Erleuchtungszuständen? Betreibe ich Yoga, Reiki
und/oder mediale Malerei oder kann ich wenigstens ein klein wenig
heilen? Bin ich der esoterisch Praktizierende mit Hang zur
alternativen Szene oder der Alternative mit Hang zur esoterischen
Praxis? Und überhaupt: Würde ich mich im allgemeinem
Sprachgebrauch eher als esoterisch oder vielmehr als spirituell
bezeichnen? Oder pendel ich gar nur ein bisschen? Oder aber: Falle
ich etwa unter Sonstiges?
Meine
Güte, ich wusste gar nicht, dass das so kompliziert wird. Der
Einfachheit halber mache ich mein Kreuz bei "Sonstiges".
Damit werde ich jedoch auf unmittelbar anschließende Frage
verwiesen: "Bitte teilen Sie uns mit: Was genau bezeichnet
'Sonstiges'? Ist ihre spirituelle Spezialisierung anerkannt? Wenn
ja, von wem? Wie viele spirituelle Brüder und Schwestern teilen
ihre Gesinnung? Nennen Sie uns jeweilige Namen und Anschriften, um
uns die Möglichkeit einer angemessenen Überprüfung zu gewähren!"
War wohl doch nicht so klug.
Ich
kehre zurück zu vorhergehender Frage, nehme meinen Radiergummi
zur Hand und korrigiere: "Lichtarbeiter". Ich hoffe,
dass das jetzt gut geht. Es folgt die Frage: "Sind Sie überzeugt
ob des Aufstiegs?" Ja, gewiss bin ich das - was auch immer
das heißen mag. Die nächste Frage lautet: "Wer oder was ist
St. Germain? 1. Ein Aufgestiegener Meister des violetten Strahls,
2. Eine Methode zur Erhöhung der Schwingungsfrequenz dieses
Planeten oder 3. Ein kleines, französisches Auto, das allein
kraft des Lichts angetrieben wird?"
Hm,
ich denke es ist das Auto. Ich glaube mich zudem zu erinnern, dass
ein Bekannter besagtes Gefährt vor kurzem käuflich erworben hat.
Muss ganz hübsch sein. Ich wusste allerdings nicht, dass er nur
Licht tankt. Nun gut, wo geht es weiter? Ich erhalte im Anschluss
Auflösung meiner Wahl: "Sie sind definitiv kein
Lichtarbeiter. Es tut uns leid, Ihnen mitteilen zu müssen, dass
wir Ihnen das Wir-Bewusstsein für Lichtarbeiter unter diesen Umständen
auf gar keinen Fall aushändigen dürfen. Entsprechendes
allumfassendes Einheitsbewusstsein ist ausschließlich
ausgewiesenen Lichtarbeitern vorbehalten. Bitte versuchen Sie Ihr
Bedürfnis nach Gleichheit und universeller Gemeinschaft
anderweitig zu stillen."
Na,
vielen Dank. Da ich zwischenzeitlich auf Kugelschreiber
umgestiegen bin, kann ich nun auch nicht mehr radieren. Ich habe
jedoch den Verdacht, dass die streng sind, was ihr Wir-Bewusstsein
angeht – durchstreichen kommt folglich nicht in Frage. Ich war
mir allerdings auch zu sicher. Ich fordere demnach
das Bestellformular erneut sowie umstandshalber in zwanzigfacher
Ausführung an, spitze alle mir verfügbaren Bleistifte und mache
mich ein paar Tage später erneut an die Arbeit. Hier nun wähle
ich: "Tantriker". Ich denke, davon habe ich ein wenig
mehr Ahnung.
Allerdings
scheitere ich bereits zwei Fragen weiter, als es nämlich darum
geht, die historischen Ursprünge und spirituelle Zielsetzung des
Tantra zu benennen. Meine Güte, ich dachte es geht um Sex. Also
wieder nichts.
Auch
mit dem Wir-Bewusstsein für spirituelle Physiker, Zen-Buddhisten
und esoterisch Praktizierende mit Hang zur alternativen Szene wird
es nichts. Allesamt gänzlich verschiedene Sparten der
All-Einheit, versteht sich, Gruppen mit spezifischem Vokabular,
unterschiedlichem Ansatz und ganz und gar eigenen Lehrdoktrinen.
Und selbstredend ihrem eigenen Wir-Bewusstsein. Und genau darauf
habe ich es abgesehen. Wozu ich benannte Inhalte kennen müsste -
und sei es diejenigen eines einzigen Wir's. Zumindest dann, wenn
ich die Einheit und Gleichheit allen Seins erfahren will. Und das
will ich. Ohne jeden Zweifel.
Mittlerweile
bin ich von besagtem Formular bereits belehrt worden – meine
meistenteils unzutreffenden Antworten blieben demnach nicht unberücksichtigt:
"Setzen
Sie sich im Angesicht des vortrefflichen Wir-Bewusstseins bitte
eingehend mit folgender Aussage auseinander: Gleich und gleich
sind noch lange nicht dasselbe." Oder: "Wir-Bewusstsein
und Einheitsdenken sind äußerst diffizile Tatbestände, die
beiderseits mit einer komplexen Struktur und einem feinsäuberlichen
Gefüge aufwarten. Bitte machen Sie sich mit deren hierarchischer
Anordnung vertraut und lernen Sie, sich selbst klar und eindeutig
zuzuordnen." Auch mein zwischenzeitlich verzweifelter Anruf
beim Kundenservice, spiritueller Beratungsdienst für den Erwerb
eines eigenen Wir-Bewusstseins, ergibt keine befriedigende
Auskunft.
Wie
das denn wäre mit: "Wir sind alle eins und gleich",
"Wir sind allesamt Kinder Gottes" und "Wir machen
keinerlei Unterschiede"?
Gewiss
seien wir alle eins, spricht mein Berater, aber mit der
Unterschiedslosigkeit, das würde ich geringfügig missinterpretieren. Denn selbstverständlich wären wir –
insbesondere wir, die spirituell Wir-Bewussten - allesamt Brüder
und Schwestern – aber keinesfalls seien wir ein bunter Haufen.
Und wenn ich mich weiterhin so aufregen würde, dann wäre ich
sowieso gänzlich ungeeignet für den Erwerb eines hochstehenden
Wir-Bewusstseins. Wir-bewusste Menschen seien ausnahmslos
friedliche, freundliche und Einigung schaffende Wesen.
Indessen
bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass dieses Wir-Bewusstsein
ein wahrlich tolles Ding sein muss. Ich werde mich demnach weiter
bemühen, dem elitären Kreise der wir-bewussten Physiker,
Zen-Buddhisten oder welcher wir-bewussten Spezies auch immer
anzugehören. Ich muss sehen, bei wem ich einen Fuß in die Tür
kriege. Ausdrücklich weist mich benannter Kundenberater darauf
hin, dass ich keinesfalls mehr als zwei Varianten des exklusiven
Wir-Bewusstseins erstehen darf, um hochsensiblen Aufbau und
notwendiges Klassenwesen besagten Bewusstseins unter keinen Umständen
zu gefährden. Sofern mir aber tatsächlich noch ein
Wir-Bewusstsein zugestanden werden wolle (ich habe das Gefühl, er
glaubt nicht wirklich daran), solle ich mich bitte strikt von
Mitgliedern anderer wir-bewussten Wir-Bewusstseine fernhalten.
Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis gingen noch viel
weniger. Denn unschöne Vermengungen und Vermischungen – das wäre
sicher das letzte, was das Wir-Bewusstsein gebrauchen könne.
An
mir soll es nicht liegen, ich hoffe nur, dass ich mich überhaupt
noch wert eines Wir-Bewusstseins erweise. Irgendeines. Ist mir
egal welches. Ich verspreche daher, mich im Fall der Fälle
kategorisch an diesen Punkt zu halten, und nehme mir das
siebzehnte Exemplar der von mir angeforderten Formularausdrucke
vor.
Drei
Tage später habe ich Glück. Was heißt Glück – einzig der
Erfolg von Muße, Hingabe und zwei Dutzend Bleistiften. Und natürlich
ein wenig Kombinationsgabe. Ich erhalte tatsächlich den Zuspruch
für das Wir-Bewusstsein des Christus-Experten und gleichfalls für
das Wir-Bewusstsein des Mitglieds des Ashtar-Kommandos. Da kommen
mir christliche Erziehung und Religionsunterricht wohl doch noch
zugute. Und, nun ja, hier und da ein wenig Raumschiff Enterprise.
Egal,
Wir-Bewusstsein ist Wir-Bewusstsein. Ist es ganz und gar nicht,
ich weiß – die Unterschiede sind beträchtlich. Dennoch bin ich
froh, immerhin zwei ganze Wir-Bewusstseine zu erwerben und das
Maximum an Zulässigkeit somit eben einmal ausgeschöpft zu haben.
Und
es lohnt: In den nächsten Tagen werde ich meine beiden
Wir-Bewusstseine erhalten ("meine beiden Wir-Bewusstseine",
klingt mir noch ganz ungewohnt, aber ich werde mich daran
gewöhnen), werde den Segen der allumfassenden, herrlichen
Einheit allen Seins erfahren und in den Genuss wunderbar gerechter
Passform und hochwertigen Tragekomforts kommen. Es soll mich daher
kaum kümmern, dass ich von meinen einstigen spirituellen Gefährten
größtenteils Abschied nehmen muss. Denn von nun an leben wir in
verschiedenen Welten. Der Grund, weshalb das mit dem globalen
Wir-Bewusstsein auch schon hinkommt.
Es
soll mir gleichfalls nichts ausmachen, dass ich meine Garderobe
geringfügig werde umstellen müssen - schließlich warten meine
spezifischen Wir-Bewusstseine mit jeweils kuriosen
Farbkombinationen auf. Einzig im Sinne der unzweifelhaften,
eindeutigen Zuordbarkeit meines wir-bewussten Wesens natürlich. Aber ob es
gleich "Variationen des Kanarienvogels" und
"Schlumpf trägt heute Schottenkilt" hätten sein müssen
– ich weiß ja nicht. Ich werde sehen, was ich dazu anziehen
kann. Das Wir-Bewusstsein für Lichtarbeiter hätte farblich fürwahr
besser gepasst. Doch nicht zu ändern.
Dafür
darf ich nun mit den Christus-Experten und Mitgliedern des
Ashtar-Kommandos in Nahkontakt treten, mich mit ihnen – und zwar
bitte nur mit ihnen - für ein voranschreitendes
Einheitsdenken dieser Welt einsetzen und weiterhin jedwede fremde
Artgenossen mit den Worten begrüßen: "Ich bin wir – und
wer seid ihr?"
Ganz
gleich was sie antworten – sie werden es nicht leicht haben, der
allumfassenden Einheit dieses Universums beizutreten, von der uns
das Wir-Bewusstsein so vorzüglich berichtet. Denn wie schwierig
es ist, eigens endlich "Allem“ anzugehören - davon weiß ich
wahrlich ein Lied zu singen.
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