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   ...und auf die andere Art

 

 

7 Jahre  

 

 

Meine Schwester die ist froh,

wie der Mops im Haferstroh,

und dann schaut sie niedlich so.  

 

 

 

 

14/15 Jahre  

 

 

- Warum gibt es sie?

 

Und schon wieder eine Frage.

Der Strick zieht sich zu.

Er wird enger mit jeder unbeantworteten Frage, Antworten sind selten.

Ein Netz, das mich umfängt.

Ein Netz aus Sinnfragen, ich verstehe nicht.

 

- Warum lebe ich?

 

Leere.

 

Wenn ich es geschickt anstelle, sieht man das Netz nicht 

unter einem Berg anderer Dinge, nutzloser Dinge.

 

Manchmal kann ich es sogar selbst vergessen.

Aber es gehört zu mir, ohne es kann ich nicht sein.

 

Doch nun drängt es sich mit aller Gewalt in mein Bewusstsein.

Gehe ich daran zugrunde?

 

Ich schaufle weiter nutzlose Dinge über es.

Ich muss es nur noch mehr verbergen.

 

Gleichzeitig wird mir die Sinnlosigkeit meines Tuns bewusst.

Ich schaufle weiter.

 

- Warum lässt 'man' es zu, dass Fragen in mir sind, die mir

mein Leben als gesellschaftlicher Mensch zerstören?

 

Fragen, die mir meine Zufriedenheit rauben?

 

 

Eine Vorschau.

 

Am Anfang steht der Tod.

 

 

 

 

19/20 Jahre

 

 

Wehen

der Erfahrung

Geburt

des SchicksalsWissens

 

gewickelt

in Metaphern

bebildertes Empfinden

 

Das Leben als stetige Bewegung,

das Schicksal ein Weg,

der Eigenanteil im

Gehen

 

mein Kind

geliebt

umsorgt

 

behütet

 

Halt

Geborgenheit

Gelassenheit

 

den Nichtigkeiten gegenüber

 

Sinngebung

 

 

plötzlicher Widerspruch

der Gegenwart

Leben für eine Illusion?

 

kritische Betrachtung

sieht scheinbare Bewegungslosigkeit

ausbleibendes Wachstum

Totgeburt?

 

Abwendung

 

 

mein Blick schweift umher

ich gehe -

suche nach einer greifbareren Wahrheit

 

eine zaghafte 

Berührung

meines Rückens

 

ich wende mich

um

 

vor mir - mein totgeglaubtes Kind

 

ich greife nach seiner Hand

 

ein leiser

Händedruck

 

...meine Güte, ist es großgeworden...