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Um
der Anonymität einer Website nicht zuletzt an dieser
Stelle persönliches Gesicht zu geben, möchte ich nachfolgend
zweierlei Lebenslauf nebeneinander stellen & einander ergänzen
lassen, der nur scheinbar nicht voneinander spricht.
Zweierlei Lebenslauf, der nur scheinbar nichts miteinander teilt.
Und doch zweierlei Lebenslauf, der eines Tages still und leise
ineinander floss, um sich heute auch im äußeren Zeichen
liebevoll die Hand zu reichen. Dessen
ungeachtet stellen beiderlei Darlegungen letztlich nur unterschiedlich
positionierte Scheinwerfer dar, derer weitere es für jeden von uns
Tausende gibt. Verschieden ausgerichtete Weglaternen,
die einen Pfad beleuchten, der dennoch immer ein einziger und
fortwährend derselbe war: Das Sein und Werden eines Wesens im Hier
und Jetzt, das sich anschickt, seiner Seele näher und näher zu
treten, um ihr eines Tages vollendeten Ausdruck zu verleihen. Ein
Pfad, der uns in Berücksichtigung allen Facettenreichtums unserer
Natur jeden Tag aufs Neue fragt, wo wir uns in dieser Welt
platzieren wollen. Ein Weg, der uns Tag für Tag erneut die
Frage stellt, worin unser innigstes Sehnen und Suchen besteht.
Schön,
wenn wir uns die Mühe machen, jeden Tag aufs Neue jeweils
angemessenste Erwiderung zu finden.
Wunderbar,
wenn wir auf diese Frage mehr und mehr zufriedenstellende Antwort
finden, die unserer tatsächlichen Gestalt zunehmend gerecht wird.
Ein Weg, der angedacht ist, letztlich im Flor eines Wesens zu münden. In dem, als das es gemeint ist. In dem, als das es sich selbst einst schuf.
Daher wartet
auch dieser Weg nur auf seine Fortführung.
Wie antwortete ich noch im Rahmen der Erstellung eines Abiturjahrbuches auf die Frage, wie ich mich selbst am besten beschreiben würde? "Niemand ist sich selbst ganz und gar ähnlich".
Mit Dank
an den weisen Menschen, der diese Aussage prägte. Mit Dank an
mich selbst, der ich dieser Frage bereits damals so gerechte Antwort
gab.
In
der Abenddämmerung verblassen die Spuren im Sand, die Sonne
bereitet sich, dem Mond ihren Platz zu überlassen, in dessen
Schein ich meinen Gang fortsetzen werde, dem Morgen entgegen...
Es ist dieser Morgen, an dem wir einander begegnen werden – in der Essenz, Schönheit und Blüte unserer Wesen.
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